Bei herrlichem Wanderwetter unternahm die 2B einen abwechslungsreichen Wandertag vom Helenental über den Mitterberg in den Kurpark und schließlich zurück zur Schule. Dabei konnten die Kinder zahlreiche Naturerlebnisse sammeln und ihre Klassengemeinschaft stärken.
Auf den idyllischen Waldwegen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt ihrer Umgebung. Mit großem Interesse beschäftigten sie sich mit den Schwarzföhren und deren Bedeutung für die traditionelle Pechgewinnung. Ein beeindruckender Ausblick auf die Ruine Rauhenstein sowie über das Wiener Becken bot zusätzliche Möglichkeiten zur Naturbeobachtung und regionalen Orientierung.
Besonders erfreulich war, dass die Kinder viele Pflanzen und Tiere selbstständig wiedererkannten und richtig benennen konnten. Glockenblumen, Margeriten, junge Hirschkäfer und Blindschleichen wurden sofort entdeckt und mit den bereits im Unterricht erarbeiteten Inhalten in Verbindung gebracht. So zeigte sich, wie nachhaltiges Lernen durch unmittelbare Naturerfahrungen vertieft und gefestigt werden kann.
Auch Spiel und Bewegung kamen nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Fangenspielen und beim Bauen eines Tipis waren Kreativität, Teamgeist und Zusammenarbeit gefragt. Gleichzeitig lernten die Kinder, achtsam mit der Natur umzugehen und ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen.
Nach dem abwechslungsreichen Weg über Stock und Stein erreichte die Klasse den Kurpark, wo die Kinder mit einem wohlverdienten Eis belohnt wurden. Zufrieden, stolz auf ihre Leistungen und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck machten sie sich schließlich auf den Rückweg zur Schule.
Ein erlebnisreicher Wandertag, der den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird.