Am 02.03.2026 stand für die 3B ein besonderer Lehrausgang auf dem Programm: Ziel war das Rollettmuseum in Baden, das in seiner Dauerausstellung die Geschichte des Kurortes von der Jungsteinzeit über die Römerzeit bis zur Epoche der Burgen und Ritter zeigt. Dort nahm eine Museumspädagogin die Kinder bei einer eigenen Themenführung mit ins Mittelalter.
Zu Beginn überlegten die Schülerinnen und Schüler, wozu Burgen überhaupt gebaut wurden und wer dort lebte. Anhand von Modellen, Bildern und ausgewählten Ausstellungsstücken erfuhren sie, wie eine Burg aufgebaut war, welche Aufgaben Ritter hatten und wie sich das Leben der Menschen hinter den dicken Mauern von unserem Alltag heute unterscheidet. Die Kinder entdeckten Wappen, Waffen und Alltagsgegenstände und staunten, wie viel Arbeit hinter Schutz, Versorgung und Verteidigung einer Burg steckte.
Die Führung war kindgerecht, abwechslungsreich und sehr lebendig gestaltet. Immer wieder durften die Kinder Vermutungen äußern, Fragen stellen und eigene Beobachtungen einbringen. So entstand ein reger Austausch darüber, wie man sich als Page, Ritter oder Burgfräulein wohl gefühlt haben könnte, welche Regeln galten und welche Gefahren damals zum Alltag gehörten.
Am Ende des Besuchs blickten die Schülerinnen und Schüler mit neuem Wissen und vielen Eindrücken auf die vergangene Zeit der Burgen und Ritter zurück. Der Lehrausgang ins Rollettmuseum machte deutlich, dass Geschichte nicht nur in Büchern steht, sondern in Ausstellungsräumen, Objekten und Geschichten lebendig wird – ein lehrreicher und spannender Vormittag, der Lust auf weiteres Forschen im Sachunterricht machte.