Mit viel Engagement und sichtbarer Freude haben die Kinder der UVÜ Forscherwerkstatt in den vergangenen Wochen wieder die Arbeit im Schulgarten aufgenommen. Ausgestattet mit Schaufel, Rechen und Eimern wurde der Garten Schritt für Schritt aus dem Winterschlaf geholt und gemeinsam für das Frühjahr vorbereitet. Laubhaufen wurden sorgfältig entfernt und gerecht, die Beete von Unkraut und wildem Gestrüpp befreit und wieder in Form gebracht. Auch an die tierischen Gartenbesucher wurde gedacht: Die Futterstellen für Vögel wurden aufgefüllt, sodass diese weiterhin einen geschützten Platz im Schulgarten finden. Ein besonderes Highlight war das Wiedereinsetzen der Frühblüher, die zuvor in den Klassen gepflegt wurden. Nun schmücken sie wieder die Beete und lassen auf eine noch farbenprächtigere Blüte im kommenden Jahr hoffen.
Neben der praktischen Gartenarbeit gibt es auch eine erfreuliche Entwicklung im Bereich Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsengagement zu berichten. Im Rahmen der Pfandflaschensammelaktion wurden seit Beginn insgesamt 125 PET-Dosen und 378 Pfandflaschen gesammelt. Diese konnten nun eingelöst werden, wodurch eine Summe von rund 126 Euro zusammenkam. Das gesammelte Geld wurde bereits sinnvoll reinvestiert: Neue Sträucher bereichern nun die Beete und sorgen langfristig für mehr Struktur und Lebensraum, während hochwertiger Bio-Dünger die Grundlage für gesundes Pflanzenwachstum schafft. Dabei wurde bewusst auf Produkte mit dem „Natur im Garten“-Siegel geachtet, um den Schulgarten im Einklang mit ökologischen Prinzipien möglichst ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten.
Leider gibt es auch einen weniger erfreulichen Aspekt, der die Arbeit der Kinder beeinträchtigt. Der Schulgarten wird zunehmend von Gassigehern als Durchgangs- oder Aufenthaltsort genutzt. Infolgedessen finden sich immer wieder Hundekot, Zigarettenstummel sowie Verpackungen wie Snooze-Päckchen im Gartenbereich. Dies stellt nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern widerspricht auch dem Gedanken eines geschützten Lern- und Forschungsortes für Kinder.
Daher richten wir an dieser Stelle einen eindringlichen Appell an alle Angehörigen der Hochschule und Besucherinnen und Besucher des Geländes: Bitte helfen Sie mit, den Schulgarten als sauberen und sicheren Ort zu erhalten. Weisen Sie auch andere freundlich darauf hin, dass es sich hier um einen Forschungsgarten für Kinder handelt, der besondere Rücksicht erfordert. Nur gemeinsam kann es gelingen, diesen wertvollen Lernraum nachhaltig zu bewahren.