Am Mittwoch, dem 28. Jänner 2026, drehte sich in der Forscherwerkstatt alles um ein bekanntes Pausenobst: die Banane. Der gemeinnützige Verein Südwind war erneut zu Gast und nahm die jungen Forscherinnen und Forscher mit auf eine spannende und lehrreiche Reise.
Gemeinsam mit Südwind-Referentin Anna Gatschnegg setzten sich die Kinder mit der Herkunft, der Geschichte und den globalen Zusammenhängen rund um die Banane auseinander. Dabei erfuhren sie, dass die Banane zwar das meistkonsumierte Frischobst weltweit ist, ihr Anbau jedoch häufig mit sozialen und ökologischen Herausforderungen verbunden ist. Themen wie niedrige Löhne, schwierige Arbeitsbedingungen auf Plantagen, der Einsatz von Pestiziden sowie die lange Transportstrecke bis nach Österreich wurden altersgerecht und anschaulich besprochen.
Besonders interessant war für die Kinder die Erkenntnis, dass ein Großteil der weltweit angebauten Bananen Kochbananen sind, die in vielen Ländern als Grundnahrungsmittel dienen. Zum Abschluss beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, wie bewusster Konsum aussehen kann und woran man eine bio-faire Banane erkennt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, beim Einkaufen auf Siegel und Zertifizierungen zu achten.
Auch der Faire Handel spielte eine zentrale Rolle: FAIRTRADE kontrolliert, dass Handels- und Verarbeitungswege sozial und ökologisch nachhaltig gestaltet sind, setzt auf langfristige Partnerschaften mit Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und macht die Menschen hinter dem Produkt sichtbar.
Der Workshop leistete einen wertvollen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur Umsetzung der Agenda 2030, insbesondere in den Bereichen menschenwürdige Arbeit, nachhaltiger Konsum und globale Gerechtigkeit.